Hochzeitsbräuche in Marokko - Prinzessin für einen Tag

Heiraten in Marokko ist eine sehr teuere Angelegenheit, die meist so eindrucksvoll wie nur möglich gefeiert wird. Wie in anderen Regionen von Afrika, werden auch hier noch oft die Arme der Braut mit Henna bemalt, damit sie besonders festlich aussieht. Zudem trägt die Braut überwiegend Goldschmuck, den sie Stück für Stück von Ihrem zukünftigen Ehemann während der Zeit erhält, in der die beiden verlobt sind. 

Beim traditionellen marokkanischen Eheversprechen wird der Partner oder auch die Partnerin vom Vater ausgewählt. Eine Ausnahme bildet allerdings die Berber-Gruppierung Ait Haddidou, die im September jedes Jahres im Ort Ait Ameur einen etwas freizügigeren „Heiratsmarkt“ veranstaltet, während dessen die heiratswilligen Morokkanerinnen und Marokkaner ihren zukünftigen Partner selbst auswählen dürfen.

Die typisch marokkanischen Hochzeitsfeierlichkeiten dauern etwa sieben Tage, wobei drei davon auf die eigentliche Zeremonie entfallen. Männer und Frauen feiern in diesem Land getrennt, aber diese Tradition wird neuerdings auch nicht mehr immer aufrecht erhalten.

Auch der Brauch, dass eine Braut die letzten fünf Tage vor der Feier mit einer Angehörigen, Negassa genannt, in ihrer Kammer verbringt und am Abend der Feier auf einem Tablett zurück in diese Kammer getragen wird, muss nicht mehr zwingend durchgeführt werden. Oft hört man jedoch die Bezeichnung "Prinzessin für einen Tag", in Bezug auf marokkanische Bräute.

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