Hochzeitsbräuche in Israel - nach der Chuppa wünscht man Masel tov

Israelische HochzeitsbräucheFür eine jüdische Trauung (Chuppa genannt) gibt es eine Vielzahl von Hochzeitsbräuchen, welche teilweise seit Jahrhunderten unverändert durchgeführt werden. Traditionell findet die eigentliche Trauungszeremonie unter einer Chuppa statt, einem speziellen Baldachin der nach allen vier Himmelrichtungen offen ist. Manchmal umkreist die Braut den Bräutigam sieben Mal unter der Chuppa, um die behütende Rolle der Ehefrau zu symbolisieren.

Vor der traditionellen Eheschließung nimmt die Braut ein rituelles Mikwe-Bad, in dem Sie ganz untertaucht um sich zu reinigen. Da eine Hochzeit für das Paar auch ein Jom Kippur-Tag (Versöhnungstag) ist, fasten die beiden ab dem Morgengrauen um sich würdig zu erweisen. Der Bräutigam trägt bei der Zeremonie meist einen weißen Umhang, der einen Neubeginn symbolisieren soll.

Unter der Chuppa werden dann auch die „Schewa Berachot“, die sieben Segenssprüche, gesprochen und danach trinkt das Brautpaar zusammen vom gesegneten Wein. Zum Abschluss der Zeremonie ist es Brauch, dass der Bräutigam ein Weinglas auf den Boden wirft und es zertritt, um so der Zerstörung Jerusalems zu gedenken. Jetzt geht die Feier erst richtig los und alle Anwesenden wünschen dem Brautpaar „Masel tov“.

Hier können Sie noch mehr über die jüdische Kultur erfahren:
http://www.judentum-projekt.de/ Ein Projekt des G.-E.-Lessing Gymnasiums Döbeln

 

 

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