Hochzeitsbräuche in Griechenland - von Proxeniás und Príka

Genau wie im restlichen Europa, so ist es auch in Griechenland nicht mehr üblich, dass die künftigen Partner von den Eltern ausgesucht werden. Früher wurden die Ehepartner jedoch von Verwandten, den so genannten Proxeniá, vermittelt. Nachdem der Familie eines Mannes dessen Vermählungsabsicht bekannt war, wurde erst sorgfältig der Ruf der Brautfamilie abgeklärt. Nachdem der künftige Bräutigam dem Brautvater seine Absichten verkündet hatte, lief genau das Gleiche in umgekehrter Reihenfolge.

Früher spielte die Aussteuer, Príka genannt, eine große Rolle. Die Príka wurde jedoch in den 90er Jahren per Gesetz wieder abgeschafft. Vor der Hochzeit wurde eine Verlobung gefeiert. Neben reichlich Essen und Trinken, war die Verlobungsfeier auch eine willkommene Gelegenheit um die künftigen neuen Familienmitglieder zu „beschnuppern“. Die Einladungen zur Hochzeitsfeier wurden nach der Festlegung des Hochzeitstermins, zusammen mit Süßigkeiten, den so genannten Loukoumi, von nahen Verwandten überbracht.

Die Trauung selbst findet inmitten der gewählten Kirche an einem Tisch statt. Bei der eigentlichen Hochzeitszeremonie, wird ein fein gearbeitetes Tuch um das Brautpaar geschlungen, um die Zusammengehörigkeit zu symbolisieren. Zwei weiße Hochzeitskränze, die Stéfana, die mit einer Schleife verbunden sind, werden abwechselnd drei Mal auf die Köpfe der Brautleute gelegt, um die heilige Dreifaltigkeit zu würdigen. Der Tanz des Isaía, während dessen sich das Brautpaar mit Reis bewerfen lässt, beendet die Trauungszeremonie.

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